Der Fall eines Börsenberaters
Wir nennen hier keinen Namen, sondern nur fiktive. Peter Müller hatte sich zu einem sehr bekannten und beliebten Börsenexperten entwickelt. Man konnte einen Börsenbrief bei ihm beziehen und mit seinen Prognosen Geld verdienen. Soweit so gut. Wir hatten den Börsenbrief auch abboniert. Eines Tages war eine befreundete Kartenlegerin bei uns zu Besuch. Im Gespräch kam man auch auf das Thema Börse.
Sie zückte ihre Karten und wollte nur mal so schauen, was Peter Müller noch Alles vor hatte. Das Ergebnis war mehr als erstaunlich. Sie sagte, dass Peter Müller etwas Neues machen möchte, das aber überhaupt nicht funktioniert. Er wird von anderen betrogen, ist selbst zu gutgläubig und er wird einen sehr großen Geldverlust haben. Hm... was war denn das? Wir kannten Peter Müller ja nicht persönlich. Doch was wir jetzt hörten, damit konnten wir nichts anfangen. Die Kartenlegerin konnte auch nicht mehr sagen.
Einige Zeit später kam die Kartenlegerin wieder zu Besuch und sie legte noch einmal die Karten und es kam dasselbe heraus, allerdings etwas zugespitzter. Wir konnten das ja nie herausfinden, ob es stimmte oder nicht. Doch wir sollten eines besseren belehrt werden.
Einige Monate später war eine Börsenmesse in Frankfurt und Peter Müller war auch dort. Dort konnte man mit vielen anderen Börsenexperten und Börsianern in Kontakt kommen. Wir nutzten die Gelegenheit und haben ihm unsere Prognose mitgeteilt.
Es verging keine Woche und die Prognose traf tatsächlich ein. Peter Müller wurde der Aktienmanipulation angeprangert. Seine empfohlenen Aktien fielen ins bodenlose und die Börsenaufsicht wurde aufmerksam. So kam eine Lawine ins Rollen, die in dieser Branche nicht die einzige war.
(Wir haben dies selbst erlebt und verbürgen uns für den Wahrheitsgehalt.)